Die Anatomie der Metropolen Städte aus dem Weltraum gemalt

Die Anatomie der Metropolen, die erneuernde Weltraumperspektive in der letzten Sammlung von Francesco Fiscardi

Mit der neuen Sammlung Die Anatomie der Metropolen beendet Francesco Fiscardi eine geschickte historisch-künstlerische Handlung, indem er wieder die Perspektive von oben anbietet, die ihren chronologischen Präzedenzfall in den Vogelschauen von Erinnerung an den Quattrocento hat, aber wobei er die Darstellung den Leistungen der technologischen Mittel unserer Gleichzeitigkeit anpasst, wie Drohnen und Satelliten, dessen Aufnahmen uns ganz unbekannte Bilder einiger unter den größten Städten der Erde wiedergeben. Wenn der Künstler in seiner bekannten und geschätzten Reihe Metropolen der Welt die großen Hauptstädte durch chromoformale Synthesestrukturen gezeichnet hat, stützt die Farbe in dieser letzten Sammlung eine bildendere und ausführlicherere Darstellung, und sei sie auch von absoluter Originalität in der Wahl des Beobachtungspunktes. 

Die Aktualität der Intuition besteht in dem Versetzen in den Malbereich eines erneuernden Anblickes der Städte, schon im Fernseh- und Filmbereich beliebten, mit der herrührenden Entdeckung von Aspekten, die den meisten völlig unbekannt sind, wie die genaue urbanistische Gestalt der verschiedenen Metropolen, und die in einem historischen Moment geschieht, in dem der Weltraumtourismus beginnt, Wirklichkeit zu werden durch die ersten Expeditionen, die nicht berufsmäßige Astronauten einbeziehen. Von hier der Titel Anatomie der Metropolen, der uns schon einen neuen Schlüssel zu den dargestellten Städten umreißt, dessen der Künstler nicht nur eine Gesamtansicht erfasst, die uns diesmal ganz überraschende Formen und Farben enthüllt, sondern er ordnet selbst die Metropole in einem umfangreicheren landschaftlichen Kontext, dessen uns Fiscardi die Eigenheiten erforschen lässt und die, im Ganzen, einen zweiten eher eigentlich informellen Darstellungsstand bildet, fast völlig autonomen im Vergleich zu dem eher schraffierten Teil des Gemäldes. Der Eindruck ist, dass der bildende Teil jedes Gemäldes in dem informellen Teil eingeschrieben ist, in einem stilistischen Mix, in dem die verschiedenen Schnitte des Werkes in ihren ton-schablonierten Verschiedenheiten interagieren, als ob sie die Wirkung wiedergäbe, die die Umgebung einer Metropole selbst auf die Metropole haben kann und umgekehrt.

Fiscardi führt uns noch einmal in eine imaginäre Route durch die fünf Kontinente der Welt, aber jetzt ist es eine Raumreise, die Ansicht ist, zusammen, virtuell und symbolisch, da der Künstler die Betrachtung mit dem Begriff verbindet; virtuell, weil der Darstellungsgegenstand nicht hätte nach der Natur gemalt werden können, sondern jede Arbeit ist das Ergebnis spezifischer Forschungen und eines tiefen Sinnes für die Beobachtung, der das Detail nicht von der Ganzheit der malerischen Darstellung spaltet; sie ist symbolisch, weil sie die kosmische Perspektive als neuer Gesichtspunkt einführt, indem er, auch bei dieser Gelegenheit, die Phantasie des Betrachters anregt, der dazu getrieben werden wird, sich vorzustellen, wie auch alle anderen Ecken der Welt, und nicht notwendigerweise Metropolen, aus dem Himmelraum aussehen werden. Hier überschreitet die Aktion des parthenopeischen Malers die rein künstlerischen Grenzen und mündet im Philosophischen: Es gibt keine objektive Wirklichkeit, sondern nur von Perspektive und in der zeitgenössischen Gesellschaft hilft die Technologie dabei, sie uns in ihren verschiedenen Facettierungen zu zeigen.

Auf der exekutiven Ebene, beschert die stilistische Unterteilung den Konturen der Metropolen eine informelle Behandlung, während der mittlere Kern in einer bildenden Weise durch minimale das Straßennetz darstellende geometrische Strukturen wiedergegeben wird, das jede Hauptstadt kennzeichnet, auch indem sie ihre Zusammenstellungen mit den natürlichen Elementen unterstreicht, wie die Wasserläufe, die sie durchqueren, die Parken, mit denen sie übersät sind, sowie die Hügel, von denen sie beherrscht sind. 

Der Overlook auf die Städte, in den der Künstler Francesco Fiscardi uns einführt, öffnet also neue malerische Szenerien, er überschreitet die traditionelle höhengleiche Darstellung, um uns seine Ansichten vom Kosmos vorzustellen, die fähig sind, uns viel mehr als eine klassische vedutistische Verkürzung abzubilden, weil die Wiedergabe der urbanistischen Struktur, in ihrer Annäherung mit der umliegenden Landschaft, uns auch den modus vivendi einer städtischen Gemeinschaft und ihre Beziehung mit der Umwelt enthüllen kann, und sie wird sich auch in eine historisch-künstlerische Bezeugung der Gegenwart verwandeln können, in der Voraussicht einer zukünftigen Entwicklung. 

 

 

                                                                                                      Prof. Domenico Raio

                                                                                                           Kunstkritiker

 

          

https://www.lavocedinewyork.com/arts/arte-e-design/2020/11/15/francesco-fiscardi-lartista-che-da-lontano-sorvola-nyc-e-ne-fa-sentire-le-vibrazioni/


AFRIKA

Kapstadt, Süd Afrika

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm


Dakar, Senegal

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm


Tunis,Tunisien

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm


AMERIKA

Toronto, Kanada

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm


New York City, U.S.A.

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm


Brasilia, Brasilien

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm



ASIEN

Hongkong, China

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm



Riad, Saudi Arabien

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm



Tokio, Japan

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm


EUROPA

Venedig, Italien

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm



Stockholm, Schweden

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm


London, England

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm


OCEANIA

Sydney, Australien

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm


Auckland, Neuseeland

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm


Numea, Neukaledonien

Öl und Acryl auf Leinwand 60x70cm